Eine Form. Kein Kompromiss.
Wir bewahren, was den E-Type zeitlos gemacht hat, und verfeinern, was die Zeit verändert hat.
Seine Proportionen bleiben unverwechselbar. Seine Haltung ist schärfer. Sein Charakter ist entschiedener.
Eine vertraute Silhouette, für heute interpretiert.
Bandit I — der erste Borrmann.
Silberne Karosserie mit von Hand lackiertem Doppelstreifen, Motorsport-Überrollkäfig, Kabine in Sattelleder und ein V8 für einen Kunden, der das Auto fahren will. Jeder Borrmann, der folgt, wird nach demselben Standard gebaut — und nach einem anderen Auftrag.
Ihr Auto beginnt als Ihr Auto.
Ein Borrmann entsteht auf einem Series-3-Spender — entweder dem E-Type, den Sie bereits besitzen, oder einem, den wir für Sie beschaffen und prüfen, Fahrgestellhistorie zuerst. Coupé oder Roadster, Farbe, Leder und Technik werden dann gemeinsam entschieden, im Atelier, bei echtem Tageslicht.
Eine Legende, auf der es sich aufzubauen lohnt.
Genf, 1961
Der E-Type wurde im März 1961 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellt, mit einem Echo, das seither nur wenige Serienfahrzeuge erreicht haben.
Der E-Type ist Teil der ständigen Design-Sammlung des Museum of Modern Art in New York — als eines von nur sehr wenigen Fahrzeugen überhaupt.
Unerwarteter Erfolg
Foto: Damian Morys, lizenziert unter CC BY 2.0
Ikonisches Design
Der frühere Luftfahrtingenieur Malcolm Sayer entwarf den Jaguar E-Type mit mathematischen Formeln und aerodynamischen Prinzipien statt mit klassischen Designskizzen.
Sayer nutzte komplexe Berechnungen, Rechenschieber und Logarithmentafeln, um die fließende, strömungsgünstige Form des Wagens festzulegen.
Aus seiner Zeit bei der Bristol Aeroplane Company übertrug er Stromlinienprinzipien aus dem Flugzeugbau, um den Luftwiderstand zu senken.
Die Form entwickelte sich direkt aus früheren Jaguar-Rennwagen wie dem C-Type und dem D-Type — mit Blick auf Stabilität und Leistung bei hohem Tempo.
Seine Berechnungen brachten die charakteristische lange Haube und die geschwungenen Linien hervor, die dem Wagen Höchstgeschwindigkeiten von 150 mph ermöglichten.
150 mph
Jaguar bewarb den Wagen mit einer Höchstgeschwindigkeit von 150 mph — eine außergewöhnliche Ansage für ein Serienfahrzeug im Jahr 1961.
1961 war der E-Type ein mechanisches Meisterwerk. Er brachte echte, im Rennsport erprobte Technik in einen Serien-Sportwagen — zu einem Bruchteil des Preises seiner damaligen Konkurrenten.
Angetrieben wurde er vom legendären 3,8-Liter-Reihensechszylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen, gespeist von drei SU-HD8-Vergasern, mit angegebenen 265 PS und bis zu 283 lb-ft Drehmoment.
Technische Innovation
Statt des üblichen Leiterrahmens setzte der E-Type auf eine selbsttragende Stahl-Monocoque-Zelle. Motor und Vorderradaufhängung waren an einen vorderen Hilfsrahmen aus Vierkant-Stahlrohr geschraubt — nach dem Vorbild des Le-Mans-Siegers D-Type. Das Fahrgestell erreichte eine ausgezeichnete Gewichtsverteilung von etwa 51:49.
Die Einzelradaufhängung hinten war für 1961 ein hochmodernes Konzept: je zwei Schraubenfedern und Dämpfer pro Seite mit unteren Querlenkern. Das Design war so wirkungsvoll, dass Jaguar es in Varianten über Jahrzehnte weiterverwendete.
Serienmäßig kamen servounterstützte Dunlop-Scheibenbremsen an allen vier Rädern zum Einsatz. Um die ungefederten Massen zu senken und das Handling zu verbessern, saßen die hinteren Scheiben innen am Differenzial statt außen an den Rädern.